Sänitärausstattung, die zweite

Von | 1. Dezember 2014

Mittlerweile ist unser Sanitärangebot abgerundet und fertig. Die Sanitärinstallateure sollten in der kommenden Woche beginnen, ihre Installation vorzubereiten.

Der erste Schritt war bei uns ja der Besuch der Badaustellung, worüber ich in diesem Artikel ausführlich schrieb. Nachdem wir dann auch das Angebot dazu erhielten, haben wir nochmal einiges zusammengestrichen und verändert, denn ganz günstig ist es ja dann doch nicht.

Wie bereits angekündigt, haben wir alle Accessoires aus dem Angebot rausgeschmissen, denn diese bekommt man im Fachhandel oder online (z. B. bei amazon) deutlich günstiger. Dazu gehören u. a. WC-Bürsten Garnituren, Papierhalter, Handtuchhalter, etc.

Auch der Waschtisch inkl. Unterschrank (Burgbad Lado)  und die dazugehörige Armatur für das Gäste-WC, welches wir uns ausgesucht hatten, flog wieder aus dem Angebot. Aus zwei Gründen: Kosten. Der ausgesuchte Waschtisch kostet z. B. bei reuter in Mönchengladbach fast 30% weniger. Zum anderen sind wir uns gar nicht so sicher, ob wir diesen Waschtisch noch haben möchten, aber aufgrund des Zeitdrucks mussten wir uns ja etwas aussuchen. Mittlerweile haben wir uns aber überlegt, dass wir im Gäste-WC erstmal das Standard Waschbecken inkl. Armatur nehmen und im Nachhinein austauschen werden. Somit hält lediglich das WC von Roca mit der automatischen Absenkautomatik Einzug in das Gäste-WC.

Im Badezimmer haben wir uns wieder von der Acrylwanne Vigour Derby getrennt. Nachdem wir 3 unabhängige Meinungen mit der gleichen Aussage zu diesem Thema gehört haben, entschieden wir uns für eine emaillierte Stahlwanne – die Kaldewei Puro Duo.

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© Kaldewei // Kaldewei Puro Duo

Knifflig wurde noch die Angelegenheit mit der WC Position. Entgegen dem Standard wollten wir das WC zwischen Fenster und Badewanne installiert haben – wir haben ja ein ca. 55 cm breiteres Badezimmer. Allerdings liegt die Fensterbrüstung bereits bei einem Meter. Da wir den umlaufenden Sockel gerne auf Brüstungshöhe hochgemauert und daran das WC installiert haben wollten, bekamen wir erstmal gesagt, dass das nicht geht, weil der Spülkasten des WCs inkl. Befliesung etc. eine Höhe von 1,20 Meter benötigt. Und das sieht natürlich suboptimal aus. So ganz konnte ich das aber nicht glauben. Also zuhause direkt mal am eigenen Spülkasten die Höhe nachgemessen – 1 Meter. Aha, es geht also doch niedriger. Google war mein Freund und ruck zuck hatte ich raus, dass es auch Spülkästen gibt, die 82 cm hoch sind. Wieso sagt einem das keiner? Also wieder mit der Sanitärinstallationsfirma Kontakt aufgenommen und erläutert – ja, kein Problem, damit geht’s natürlich. Kostet aber Aufpreis. Warum hat mich das nicht gewundert? Nunja, jedenfalls bekommen wir das nun auch so hin, wie wir das wollten.

Ansonsten gab es keinen weiteren Klärungsbedarf. Das Gäste-Bad im Spitzboden bleibt im Standard, hier haben wir momentan allerdings noch keine Duschabtrennung ausgesucht. Mal schauen, ob wir das überhaupt über den Badaussteller/Sanitärfirma machen lassen oder was anderes aussuchen und von jemanden installieren lassen.

Einen Zusatzwunsch haben wir trotzdem noch. Im Keller möchten wir zukünftig gerne ein Waschbecken oder ein Ausgussbecken installieren. Irgendwohin muss das Wasser ja aus dem Trockner hin und grundsätzlich ist es sicherlich ganz praktisch im Hauswirtschaftsraum einen Wasseranschluss zu haben. Allerdings ist wohl der Abfluß hierfür nicht niedrig genug und daher müsste eine Hebeanlage installiert werden. Die Vorbereitungen zur Installation einer solchen Hebeanlage lassen wir gleich noch mit machen, hierfür wird eine Druckleitung in das Erdgeschoss gezogen und in den Keller zurückgeführt und eine vorbereiteter Abfluss montiert.

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