Monthly Archives: Februar 2015

Baubegehung „Vor-Estrich“

Von | 23. Februar 2015

Es geht schnell voran. Die letzte Baubegehung „Vor-Putz“ ist noch gar nicht lange her, nun stand die nächste an, da die Fußbodenheizung komplett verlegt wurde.

Bei der Begehung stand die Begutachtung der Fußbodenheizung im Vordergrund, andere Veränderungen hatte ich in meinem letzten Beitrag bereits beschrieben.

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Im Vorfeld gab es ja schon Meinungsverschiedenheiten zwischen unserem Sachverständigen (inkl. mir) und der PAESCHKE Bauleitung, was die Benutzung von Rohrverbindungen (und damit potentiellen Sollbruchstellen) in einer nagelneuen, verlegten Heizkreisfläche angeht.

Wir wollten so etwas auf keinen Fall und hatten dies auch so kommuniziert.

Wie sich bei der Baubegehung herausstellte, war die Fußbodenheizung im Grunde sehr gut verlegt und in allen Räumen waren die Heizkreise durchgängig „am Stück“ verlegt worden, bis auf das Kinderzimmer 1. Hier wurde zu unserem Unmut eine Rohrverbindung verbaut. Leider war dieses Verbindungsstück in keinster Form gekennzeichnet, weder durch einen Herstellernamen, noch einer Herstellernummer. Wir haben zwar im Vorfeld bereits Nachweise durch die Bauleitung erhalten, dass diese Art von Verbindungen geprüft und zugelassen sind. Das ist auch soweit richtig, wenn die Richtlinien des Herstellers zu Material und Montage eingehalten werden. Hier fordern wir konkret für dieses Verbindungsstück den Nachweis oder noch besser: Die Neuverlegung ohne Verbindungsstück.

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Da die Bauleitung aber hier keinen Handlungsbedarf sieht und der Estrich zügig ins Haus soll, wird es wohl leider dabei bleiben.

Wir haben diesen Mangel mit in unser Gutachterprotokoll mit aufgenommen und somit ist es für die Bauabnahme schriftlich dokumentiert.

Neues von der Baustelle

Von | 19. Februar 2015

Gestern fand wieder eine Baubegehung statt und wir konnten feststellen, dass unsere Sanitär-Änderungen von letzter Woche sehr kurzfristig durchgeführt wurden bzw. noch nach dem Estrich vollendet werden.

Die Installation der UP-Armatur im Wannenbereich wurde entsprechend geändert, so dass diese zukünftig auch wirklich unter Putz ist und wir einen wannenhohe Ablagefläche haben statt eines 85 cm hohen Sockels. Hier muss lediglich nochmal der Putzer nachträglich ran.

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Auch die Sache mit der Position des WC’s ist geklärt. Die Lüftungsrohre werden in dem noch nicht vollendeten Schacht umgelegt, so dass der Schacht am Ende nicht ganz so breit ist und das WC mittig zwischen Fenster und Schacht / Wanne positioniert ist.

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Die Verkleidung / Abdichtung vom Dachfenster im Badezimmer im Spitzboden wurde ebenfalls ausgebessert und der Riss ist nicht mehr vorhanden.

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Parkett & Treppe

Von | 17. Februar 2015

So langsam nähern sich die Termine, wo alle Gewerke feststehen müssen. So auch bei der Treppe und dem Parkett.

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Beim Parkett ist im Standard Buche oder Eiche mit dabei. Zwischen diesen beiden kann man kostenneutral wählen, möchte man etwas anderes, kostet es extra. Wir haben uns im Wohnraum für dunkle Eiche (geräuchert) entschieden, für die restlichen Räume für Eiche, da dieses gegenüber Buche zu keiner Ausbleichung und in der Heizperiode zu viel geringerer Fugenbildung neigt.

Nachdem wir das geklärt hatten, ging es zum Termin für die Auswahl der Treppenstufen. Da dies ein andere Handwerksbetrieb als für das Parkett ist, gibt es da auch andere Vorgaben, was den Standard betrifft – und der lautet: Buche. Sonst nix. Das ist natürlich blöd, da wir natürlich schon gerne ein einheitliches Holz haben möchten, wenn im OG und DG die Treppe auf das Parkett trifft. Da beißt sich die Buche mit der Eiche. Von dieser Erfahrung hat auch Andrea in Ihrem Hausbau-Blog berichtet. Also landet der nächste Sonderwunsch mit den Treppenstufen aus Wildeiche auf unserer Budget-Liste.

Hier im Bild einmal die Auswahl der verschiedenen Eiche-Stufen im Vergleich zu einer Buche-Stufe und einer darauf liegenden Eiche-Parkettstück.

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Der Handlauf der verbauten Treppe ist ebenfalls aus Holz. Die Lackierung des Treppengestells übernimmt der Maler. Wir werden diese in Weiß lackieren lassen (Update: Wir haben uns kurzfristig für Anthrazit (RAL 7016) entscheiden).

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Sanitär-Ärger

Von | 11. Februar 2015

Wie im letzten Beitrag geschrieben, ist uns bei der Bad-Besichtigung aufgefallen, dass die Wannenarmatur nicht unter Putz gelegt wurde, sondern eine Vorwand-Installation erfolgen soll. Das haben wir uns so natürlich nicht vorgestellt.

Vorab: Da sind wir selber schuld.

Als wir mit der Sanitärinstallationsfirma unser Bad besprochen und abgenickt hatten, war dieser Sockel auf 85 cm so auch eingezeichnet. Das war uns damals aber nicht wirklich bewusst gewesen, denn eigentlich hätten wir gerne einen Sockel auf Wannenhöhe.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Ansprechpartner, lässt sich das auch noch ändern. Da es aber erneuter Aufwand ist – es wurde ja schließlich schon geputzt – kostet das extra. Nun wird also die Wannenarmatur auch unter Putz gelegt und der Sockel soll anschließend mit der Wanne auf einer Ebene abschließen.

Nächstes Problem: Der Handbrauseschlauch. Da die Armatur an der Wand nun 15 cm weiter hinten hängt, wird das mit dem Brauseschlauch der abgeknickt dann in der Wanne hängt schlicht scheiße aussehen. Hierfür gibt es Abhilfe, nämlich eine sogenannte Aufrollautomatik (Hansa Rollbox Einzeleinbaukörper). Hierbei wird der Brauseschlauch im Wannenrand versteckt und aufgerollt, die Handbrause am Fliesenrand montiert. Hierbei sparen wir natürlich wiederum die Brausehalterung an der Wand.

Da ich dann auch gleich im Gespräch mit unserem Ansprechpartner war, bekam ich die Rückfrage, wie denn die Wanne befüllt werden soll. Ich war etwas irritiert. Im Angebot, welches der Bad-Ausstatter an die Sanitärfirma übergeben hatte, fehlte für die Badewanne die Überlaufgarnitur. Wir waren naiver-weise davon ausgegangen, dass dies bei der Badewanne bereits dabei wäre. Da wir nicht wussten, dass dies ein separater Posten ist, haben wir ihn auch im Angebot nicht vermisst.  Also kommt jetzt mit dem Multiplex Trio ein weiterer Punkt auf dem Angebot dazu.

Der nächste noch abzuarbeitende Punkt ist die Position des WC’s bzw, des Spülkasten. Hier war vereinbart, dass dieses mittig zwischen Fenster und Schacht montiert wird. Wie auf dem Foto zu erkennen, ist das aber alles andere als mittig. Die Sanitärfirma hat von der Bauleitung die entsprechende Maße bekommen und berücksichtigt, allerdings ist der Schacht aufgrund der Vielzahl von Rohren dann doch breiter ausgeführt, als geplant. Hier besteht zwischen der Bauleitung und Sanitärfirma noch Klärungsbedarf. Wir sind gespannt.

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Alles Verputzt

Von | 10. Februar 2015

Gestern waren wir mal ausnahmsweise unter der Woche auf der Baustelle, um mal wieder in das Haus zu schauen. Mit dem Bauleiter war das im Vorfeld abgeklärt. Am Samstag hatten wir nämlich durch die Fenster schon gesehen, dass zumindest im EG komplett der Putz aufgebracht wurde.

Nachdem wir uns im Haus ausgiebig alle Etagen angeschaut haben, waren wir bis auf einen Mangel sehr zufrieden. Im Badezimmer ist die Unterputzarmatur für die Badewanne eben nicht unter Putz. Hier sollte eigentlich die Armatur, genau wie die von der Dusche mit der Wand abschließen. So wie es hier ausschaut, soll vermutlich eine Vorwandinstallation gemacht werden. Das war so natürlich nicht abgesprochen, denn wir möchten gerne von der Wanne zur Wand noch eine ebene Abstellfläche in Wannenhöhe haben und keinen hochgemauerten Sockel bis 85 cm.

Das muss jetzt noch geklärt werden.

Ansonsten macht es im geputzten Haus gleich einen anderen Eindruck. Heute sollen die Verlegearbeiten der Fußbodenheizung beginnen.

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Wannenarmatur nicht unter Putz

 

Innentüren

Von | 2. Februar 2015

Anfang Januar trudelte ein Brief bei uns ein, dass wir uns für die Innentüren und Türbeschläge entscheiden müssen. Der Innenausbau nimmt damit also langsam konkrete Formen an bzw. die Vorbereitungen hierfür.

Zur Auswahl (im Standard) stehen drei verschiedene Türblätter und zwei Türbeschläge.

Auf der Seite von lebo.de konnten wir zwischen Lebolit Buche, Lebolit Esche weiß oder Lebolit weiß 9010 wählen. Hierbei handelt es sich um eine CPL-Oberfläche (Continuous Pressure Laminate), also einer Folie, die man vom Laminat her kennt. Dabei ist ein Holzmuster sichtbar und auch fühlbar. CPL hat einige Vorteile, wie z. B. die Lichtechtheit, robuste Oberfläche (kratz- und stossfest), Wasserdampfbeständigkeit, Fleckenunempfindlichkeit und Hitzebeständigkeit.

Wir haben uns für alle Türen mit der Oberfläche Lebolit weiß 9010 entschieden. Da wir im Wohnzimmer eine Glastür einsetzen möchten und uns der Aufpreis von über 320 EUR zu teuer erschien, verzichten wir dort auf eine Tür und werden diese separat kaufen und einbauen. Hierfür gibt es eine Erstattung von 85 EUR für Türblatt und Türbeschlag. Wir haben bereits eine Glastür in unserer Wohnung verbaut und diese hat seinerzeit ca. 250 EUR inkl. Türbeschlag gekostet, also fahren wir hier etwas günstiger.

Für die Türbeschläge kommen im Standard zwei Modelle zu Auswahl: JUPITER oder TITANIA von Top-Form. Hier haben wir uns für das Modell JUPITER in Edelstahl entschieden.