Kategorie: Netzwerk & Elektrik

Schnellerer Upload bei LFeld.net

Von | 14. Juli 2017

Unser Internetanschluss von LFeld.net mit einem FTTH-Anschluss bereitet mir ja seit dem Einzug Freude. Konstante Geschwindigkeiten und bisher erst ein Ausfall. Gebucht hatte ich damals das LFeld.net 100-Paket mit 100 MBit Download und 6 MBit Upload. Nun wurde Anfang des Jahres die Geschwindigkeit in diesem (und anderen Paketen) angepasst und mit 15 MBit Upload angepriesen. Das wollte ich als Bestandskunde natürlich auch (Haben ist besser als Brauchen) und wandte mich per E-Mail an die Stadtwerke Langenfeld. Trotz E-Mails und Telefonaten passierte aber seit März irgendwie nichts 🙁

Nachdem ich diese Woche nun mir ein Herz fasste und in Service Center der Stadtwerke ging, um das „Problem“ zu lösen, ging dann alles ganz schnell. Es ist eine Vertragsverlängerung nötig, um in den Genuss der neuen Geschwindigkeit zu kommen – kein Problem, bleibe ich ja sowieso bei diesem Anbieter, da dieser außer Konkurrenz läuft. Der Rabatt als Stromkunde der Stadtwerke fällt von 5 € auf 3€ monatlich, wie bei allen Neukunden auch, dies wird aber bei der Vertragsverlängerung mit 3 kostenlosen Monaten kompensiert. Klasse!

Das war am Mittwoch. Heute am Freitag dann bei der Technik-Hotline angerufen, mit der Bitte die entsprechende Konfiguration auf die FritzBox! aufzuspielen. Innerhalb von 5 Minuten war das dann während des Telefonats auch erledigt.

Fazit: Upload Geschwindigkeit fast verdreifacht, Geld gespart, Kunde glücklich. Muss auch mal gesagt werden!

Hai-Speed bei LFeld.net

Von | 12. September 2016

Aktuelle bewerben die Stadtwerke Langenfeld auf zahlreichen Plakaten im Stadtgebiet mit einer Internetgeschwindigkeit von 200 MBit/s.

Also habe ich mal nachgefragt. Ein Upgrade auf die Geschwindigkeit mit 200 MBit Down- und 30 MBit Upload geht derzeit nur bei den Haushalten, die Glasfaser direkt ins Haus haben – also so wie bei uns. Allerdings erscheint mir der Preis dafür etwas happig. 20 EUR extra sind es mir dann doch nicht wert – damit bewegen sich die Stadtwerke Langenfeld deutlich über vergleichbaren Tarifen von z. B. Netcologne, die für etwas weniger Geld sogar mehr Uploadgeschwindigkeit bieten.

Endlich richtig vernetzt

Von | 6. Januar 2016

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Während der Feiertage konnte ich mich nun endlich ausreichend mit der WLAN- und DECT Ausleuchtung im Haus auseinandersetzen, denn so richtig zufrieden hat mich mein bisheriges Setup nicht gestellt:

Die Fritz!Box 7490 fristete bisher im Wohnzimmer ihr Dasein. Das hatte zum einen den Nachteil, dass eine CAT7-Doppeldose komplett belegt war, da auf der einen die Internetversorgung vom Glasfasermodem ankam und auf der anderen das LAN wieder in den Keller zum Netzwerk-Switch geführt wurde. Darüberhinaus war die DECT- und WLAN Reichweite zwar bis ins Obergeschoss möglich, aber teilweise nicht ausreichend. Also befand sich im Arbeitszimmer im OG eine zweite Fritz!Box 7390 an einer Netzwerkdose, die als DECT Repeater fungierte und die WLAN-Netze erneut ausstrahlte. Dieses wiederum reicht nicht so richtig bis ins Dachgeschoss.

Dank eines Tipps von Familie Draheim, habe mich mich mal näher mit den UniFi Netzwerk-Produkten von Ubquiti Networks beschäftigt. Also bestellte ich mir einen UniFi Access Point AC Long Range (UAP AC LR) und testete damit rum. Mein Ziel war es, mit möglichst einem Access Point, das gesamte Haus mit WLAN auszuleuchten.

Die Fritz!Box 7490 hängt nun im Keller unmittelbar in der Nähe vom Switch und das deaktivierte WLAN sorgt für einen angenehm niedrigen Energieverbrauch von 13%. Der UAP AC LR hängt nun im Arbeitszimmer im OG, Strom bekommt er direkt über Netzwerk (PoE). Von dort ist die Reichweite der WLAN Netze in alle Räume sehr gut. Zwar reicht das 5 GHz Netz (IEEE 802.11a, IEEE 802.11n, IEEE 802.11ac) nur bis in den angrenzenden Raum, das 2,4 GHz Netz (IEEE 802.11b, IEEE 802.11g, IEEE 802.11n) hat allerdings eine ausreichende Ausleuchtung, bis in das Wohnzimmer eine Signalstärke bis zu 80% und ansehnliche Durchsatzraten. Das Gäste-WLAN, welches nicht auf das interne Netz zugreifen darf, ist ebenfalls komplett verfügbar.

[Update:] Mittlerweile habe ich 2 Access Points und bin damit nun voll ausgestattet. Da das Arbeitszimmer nun in den ausgebauten Keller gewandert ist, musste ich die Positionierung neu überdenken. Ein AP hängt nun im Wohnzimmer und sorgt für eine Ausleuchtung für das EG, Keller, OG und Garten. Ein zweiter hängt unterm Dach und versorgt das Dachgeschoss und ebenfalls in Überschneidung das Obergeschoss. Das Signal reicht sogar bis zu L’Osteria 😉

Das DECT Signal vom Keller wird über einen Fritz!DECT Repeater 100 im Arbeitszimmer verstärkt, so dass mit dem Mobilteil vom Festnetztelefon ebenfalls im ganzen Haus telefoniert werden kann.

Ziel erreicht! Die bislang 15 netzwerkfähigen Geräte im Haus sind ausreichend verbunden und ich habe nun einige Netzwerk- und Steckdosen wieder frei.

Informationen zum Glasfaserangebot der Stadtwerke Langenfeld

Von | 26. Juni 2015

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Meine größte Befürchtung war ja, dass das wir in ein Gebiet ziehen werden, welches internetmäßig unterversorgt ist. Das war bis vor einem Jahr auch noch der Fall. Mittlerweile wurden aber in Langenfeld-Berghausen und auch im Neubaugebiet „Am Solperts Garten“ Glasfaserleitungen von den Stadtwerken Langenfeld verlegt. Unitymedia hat dort kein Kabel liegen und wie schnell die Kupferleitungen der Telekom dort sind, weiß ich nicht. Bei Bestands-Immobilien wird nur bis zu einem Verteilerkasten Glasfaser verlegt, der Rest verläuft auf der letzten Meile auf den Kupferleitungen in die Häuser. In unserem Neubaugebiet ist es jedoch so, dass die Stadtwerke Langenfeld die Glasfaserleitungen direkt in die Häuser verlegt haben, somit sind auch andere und flexiblere Bandbreiten möglich.

Leider findet man aber beim Internetauftritt der Stadtwerke Langenfeld keine Details zu deren Glasfaserangebot, sei es Preise oder Leistungen. Also habe ich mich informiert und gebe diese Informationen hier weiter.

[UPDATE:] Mittlerweile gibt es die ersten Informationen auf Lfeld.net.

Es gibt folgende Paketangebote:

LFeld.net 25, 50 oder 100 zu je 29,90 EUR, 34,90 EUR oder 39,90 EUR. Dies beinhaltet eine Internet- und Telefonflat, eine Fritz!Box 7490 (inklusive), eine LFeld.net E-Mail Adresse, 1 GB Cloudspeicher und zwei zusätzliche Rufnummern (ohne Telefonflat). Für 10 EUR extra könnt Ihr auch noch das TV-Paket (Receiver ist inklusive) mit 300 Sendern dazu buchen. HD-Qualität bei den ÖR ist ebenfalls mit an Bord. Da alle Häuser eine SAT-Anlage haben, ist das TV-Thema sicherlich nicht interessant, zumal ein zusätzlicher Receiver mit Sicherheit das Letzte wäre, was ich mir noch hinstellen würde.

Die Download-Geschwindigkeiten lassen sich aus dem jeweiligen Paketnamen ableiten, der Upload ist nicht ganz so schnell wie es beispielsweise bei NetCologne der Fall ist, aber schneller als bei Unitymedia. Es ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.

Paket Download Upload
LFeld.net 25 25 MBit/s 2,5 MBit/s
LFeld.net 50 50 MBit/s 3 MBit/s
LFeld.net 100 100 MBit/s 6 MBit/s

Stromkunden der Stadtwerke Langenfeld bekommen 5 EUR Rabatt monatlich und folgende Optionen kosten extra:

  • Fixe IP-Adresse
  • Fast-Path
  • mehr Cloud-Speicher
  • mehr E-Mail Adressen
  • mehr Telefonnummern
  • Telefonflat für die zusätzlichen Rufnummern

Also ich persönlich kann mich mit diesen Paketen anfreunden und werde mein Kreuzchen bei LFeld.net 100 machen. 🙂

Ist ein Netzwerkanschluss in der Garage sinnvoll?

Von | 10. Mai 2015

Ich habe bisher schon öfter die Anfrage bekommen, warum man (ich) denn einen Netzwerkanschluss in der Garage benötigt.

Je nach Anwendungszweck kann eine Netzwerkdose ganz schön praktisch sein, vor allem wenn die WLAN-Reichweite vom Haus nicht ausreicht oder man dringend an LAN-Anschlüsse angewiesen ist.

Nachfolgend mal ein paar Anwendungsbeispiele:

IP-Cam – Eine Außenkamera für Tag und Nacht wäre beispielsweise ein sinnvoller Einsatzzweck (Beispiel: Trendnet Außenkamera) – entweder um die Einfahrt oder das Grundstück zu überwachen. Einige Kameras können auch über WLAN funken, aber evtl. ist das Signal zu schwach. Die meisten benötigen aber einen LAN-Anschluss, auch um das hochauflösende Bewegtbild evtl. auf einem Netzwerkspeicher aufzuzeichnen.

Wireless Access Point – Besteht ein schwaches WLAN Signal auf dem Grundstück (Garten), könnte man zum einen versuchen mit einem herkömmlichen WLAN-Repeater die Reichweite zu verstärken. Hierfür benötigt man kein Netzwerkanschluss, sondern das bestehende Signal wird verstärkt, was aber oftmals zu einer deutlichen Verringerung des Datendurchsatzes führt. Besser wäre es an einem vorhandenen Netzwerkanschluss ein zusätzlichen Access Point (z. B. UniFi Outdoor+) anzuschließen. Die Reichweite wird deutlich erhöht ohne Einbußen des Datendurchsatzes.

Elektronisches Garagentor – Wer ein Hörmann Garagentor hat, kann mit dem Handsender das Garagentor über Funk bereits elektronisch öffnen. Mit dem Hörmann BiSecur Gateway kann man den elektrischen Antrieb an das heimische Netzwerk anschließen und Smart Home-Tauglich machen, so dass das Tor über die Smartphone App von überall geöffnet werden kann. Handsender überflüssig. Diese Netzwerkadapter für Garagentore gibt es mit Sicherheit auch von anderen Herstellern.

Musik Streaming Client – egal ob in der Garage beim Auto putzen bzw. Heimwerken oder auf der Terrasse und im gesamten Garten. Mit einem vernetzten Streaming Client (z. B. von Sonos) ist es möglich überall drahtlos Musik vom Smartphone, Tablet oder Computer abzuspielen, vorausgesetzt die WLAN-Reichweite ist gegeben (was mit einem Access Point wie oben beschrieben ja mühelos verbessert werden kann).

Es gibt also diverse Szenarien, die möglich sind, dabei habe ich die Smartphone Steuerung für Rasenroboter noch gar nicht berücksichtigt 🙂

In Zeiten in denen das Thema Smart Home bzw. das vernetzte Zuhause immer interessanter wird, kann es nie schaden, überall einen Netzwerkanschluss zu haben.

Fertigstellung der Elektrik

Von | 19. Januar 2015

Einige Tage vor Weihnachten bekam ich die Info, dass der Elektriker schon fertig sei. Huch, so schnell? Bei unserem wöchentlichen Spaziergang zum Haus habe ich dann auch gleich mal durch die Fenster geschaut und tatsächlich: Alles verlegt und bereits verspachtelt.

Also musste ich vor Weihnachten noch ins Haus und habe alle kompletten elektrischen Leitungen im Haus fotografisch dokumentiert. Der Bauleiter war mit dabei und hat mir auch gleich noch den aktuellen Stand und ein paar Details der bereits verlegten Lüftungsrohre erzählt.

Mir war wichtig, dass ich jedes verlegte Kabel dokumentiert habe, damit ich später nicht aus Versehen beim Anbringen von Lampen, Regalen oder Fernseher auf ein Kabel treffe. Außerdem ist es gut zu wissen, welchen Weg die Kabel gehen, vielleicht möchte ich ja später etwas an der Elektrik ändern und weiß dann an welcher Wand ich ansetzen kann.

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Küche: Steckdose im Fensterrahmen und Arbeitssteckdosen

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Garage: Strom und CAT7-Kabel

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Arbeitszimmer: Telefon, SAT, Strom

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Küche: Herd, Dunstabzugshaube und Arbeitssteckdosen

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Wohnzimmer: TV-Ecke mit Lautsprechervorbereitung

Über die Planung der Elektrik hatte ich ja bereits geschrieben, daher war es für mich noch einmal eine Überprüfung dessen, ob ich an alles gedacht hatte. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass ich vielleicht doch die ein oder andere Dose (egal ob Strom oder Netzwerk) anders hätte planen sollen. Was ich in all meiner Planung allerdings vergessen hatte, obwohl ich anfangs dran gedacht hatte, waren Leerrohre. Verdammt! Bis auf meine Lautsprecherkabel und TV-Verkabelung hatte ich kein einziges Leerrohr im Haus. Wofür ich das brauche? Das weiß ich selbst auch noch nicht, da ich ja doch schon viel im Detail verplant hatte, aber wer weiß, was in 10 Jahren ist?

Also habe ich beim Elektriker nachgefragt, ob es noch möglich sei ein paar Leerrohre zu setzen. Kein Problem, so die Antwort. Also habe ich mich entschieden noch etagenübergreifende Leerrohre zu setzen, also quasi vom Keller bis zum Spitzboden, mit jeweils einen Auslass auf jeder Etage. So habe ich zumindest die Möglichkeit noch etwas vom Keller hochzuziehen.

Der Elektriker verbaut alles von GIRA. Finde ich klasse, aber da wir auf das Schalterprogramm Esprit Glas von GIRA mit weißen und schwarzen Glasrahmen setzen und die verbaute Standardserie nicht brauchen, bekommen wir nur die Doseninnenleben gesetzt, um die Abdeckungen und Rahmen für TV, Telefon Netzwerk, Lichtschalterwippen, Steckdosen, Jalousien etc. kümmern wir uns selbst. Dafür bekommen wir eine Teilerstattung seitens des Elektrikers. Das meiste davon haben wir schon vorrätig.

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Zwischenzeitlich hatte ich überlegt, für das GIRA Funk- und Wetterdisplay ebenfalls eine Unterputzdose zu setzen, um Batterien zu sparen, aber wir konnten uns noch nicht final festlegen, wo wir die Wetterstation hinhängen und bleiben somit flexibel.

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Grundsätzlich wollten wir sparsam sein mit Steckdosen im Sichtbereich von 1 m bis 1,40 m, da wir uns zum einen noch nicht mit deren Funktion festlegen wollten, zum anderen auch nicht Wandoptik zerstören wollten. Das haben wir nur bei der TV-Wand vorgesehen und für die beiden Unterputzradios in Küche und Badezimmer. Auch wenn wir dabei auf einige praktische Sachen verzichten müssen, wie z. B. kabelgebundene Wandleuchten im Kinderzimmer. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, ein paar Kompromisse geht eben jeder ein.

Küchenplanung

Von | 10. Dezember 2014

Ein nicht zu unterschätzender Punkt – sowohl preislich, als auch zeitlich – ist die Planung der Küche. Dies hat mehrere Gründe.

Sanitärplanung

Zum einen möchte der Sanitärinstallateur gerne wissen, wo der Anschluss und der Abfluss für die Spüle hin soll. Die Spülmaschine sollte auch nicht all zuweit von der Spüle entfernt sein und wenn Ihr einen Cooler habt, also einen Kühlschrank mit integrierten Eiswürfelspender ist das auch ganz nützlich für den Installateur zu wissen.

Elektroplanung

Der Elektriker möchte gerne den Anschluss für den Herd legen. Praktischerweise natürlich auch gleich die restlichen Anschlüsse mit. Vergesst also nicht eine nahe gelegene Steckdose für die Dunstabzugshaube. Solltet Ihr eine Abzugshaube mit Abluft nutzen wollen, dann muss hier auch die Öffnung in der Außenwand geplant werden. Unsere Dunstabzugshaube kann beides, Abluft und Umluft. Wir werden auch weiterhin den Umluftbetrieb nutzen und verzichten auf die Abluftöffnung in der Wand. Dies wurde uns vom Bauleiter und Bausachverständigen ebenfalls bestätigt, da diese Variante sinnvoller ist bei der im Haus installierten Wärmetauschlüfteranlage. So würden wir in der Küche wertvolle, warme Abluft verschenken.

Wenn Ihr dann schon mal bei der Planung von Herd und Spüle seid, könnt Ihr natürlich auch gleich die restlichen Schalter und Dosen in der Küche planen. Gerade im Arbeitsbereich kann man nie genug Steckdosen haben und mit den 7 Steckdosen, die von PAESCHKE im Standard insgesamt in der Küche verbaut werden, kommt man meiner Meinung nach nicht aus.

Also haben wir zusätzliche Steckdosen entlang der Arbeitsplatte auf beiden Seiten der Küche geplant, zusätzlich die Vorbereitung für einUnterputzradio von GIRA und die dazugehörigeBluetooth-Dockingstation, damit man auch mal eigene Musik vom Smartphone hören kann. Damit ist die Daseinsberechtigung für ein klobiges Unterbauradio erloschen.

Weiterhin haben wir eine höhergelegene Steckdose für die separate Mikrowelle geplant, da wir keine Einbaumikrowelle haben und somit auch keinen freiliegenden Kabelsalat haben möchten. Ganz nützlich, vor allem zur Weihnachtszeit, ist auch eine Steckdose direkt im Fensterrahmen, damit die Fensterbeleuchtung einen kurzen Anschlussweg hat.

Planung & Kauf

Da wir unser bisherige Küche mitnehmen werden, musste diese umgeplant werden. Unsere Küche ist 8 Jahre alt und damit zu alt, damit man dafür noch etwas bekommt und zu neu, um sie aufzugeben. Noch dazu funktionieren alle Einbaugeräte noch tadellos und werden erst bei Defekt ausgetauscht.

Also sind wir zum Fachmarkt, wo wir unsere Küche damals gekauft haben – in das Möbelzentrum Vonnahme in Hilden. Die Ernüchterung folgte prompt: Für die Anpassung unserer Küche, sprich Zukauf einiger (genauer: 3) zusätzlicher Unterschränke, neue Sockelleisten, Arbeitsplatte etc. wurde ein saftiger Preis verlangt. Um genau zu sein, die Hälfte vom gesamten damaligen Küchenpreis. Das hat gesessen.

Leider ist es seitens der Küchenhersteller mittlerweile Gang und Gäbe, dass man auch als Besitzer einer Markenküche nicht davor gefeit ist, dass die Küchenserie auch einem oder zwei Jahren nicht mehr existiert. Dies ist bei unserer nobilia Küche auch der Fall. Also müssen wir auf eine andere Küche mit fast identischen Fronten und Korpus ausweichen.

Dennoch erschien uns der Preis exorbitant hoch und wir versuchten unser Glück im Küchenzentrum Smidt in Langenfeld. Dort haben wir nun die gleiche umgeplante Küche inkl. zweier zusätzlicher Extras 25% günstiger als bei Vonnahme bekommen. Das ist zwar immer noch teurer als wir uns dies ursprünglich ausgemalt hatten, aber zumindest ist die Küchenplanung abgeschlossen und können uns anderen Dingen im Haus widmen. Etwa 6 Wochen vor Umzug müssen die Teile dann bestellt werden, damit sie pünktlich ankommen. Ab- und Aufbauen werden wir die Küche selbst, ansonsten kann man nochmal grob mit 600-700 EUR kalkulieren.

Fazit: Die Gedanken für die Küchenplanung sollten in einer frühen Phase gemacht werden, denn der Elektriker und der Sanitärinstallateur wartet nicht. Wer einen guten Schreiner kennt oder befreundete Helfer hat, die hier unterstützen können, kann einiges an Geld sparen, wenn eine Küche umgebaut werden muss.

Planung der Elektrik

Von | 24. November 2014

Am vergangenen Freitag war ich mit dem Elektriker im Haus und zeichnete alle Wünsche ein. Ich hatte mich im Detail auf den Termin vorbereitet und plante schon seit einer Woche in technischen Zeichnungen und Grundrissen unsere Lichtschalter, Steckdosen, Antennen- und TAE-Dosen ein. Auch die Rolllädenschalter, meine CAT7-Netzwerkverkabelung und Vorbereitung der Lautsprecher sollte nicht fehlen. Trotzdem brauchten wir fast 2,5 Stunden. Dieser Termin sollte also nicht unterschätzt werden, erst Recht nicht, wenn man noch keine rechte Ahnung hat, wo welche Schalter und Dosen gesetzt werden.

 

Grundsätzlich gilt: „Viel hilft viel.“ und „Haben ist besser als brauchen.“

Als dann das Angebot vom Elektriker in meinem E-Mail Postfach landet kommt noch der Satz „Viel kostet viel.“ dazu.

Aber der Reihe nach: In der Baubeschreibung ist standardmäßig alles aufgelistet, welche Anzahl Dosen, Schalter etc. in welchen Raum verbaut wird. Schnell merkt man dann, dass das vorne und hinten nicht ausreicht. Beispiel Küche: 7 Steckdosen im Standard! Abzüglich Kühlschrank, Dunstabzugshaube und Mikrowelle bleiben noch 4 Arbeitssteckdosen. Spülmaschine und Herd bekommen einen separaten Anschluss. Dennoch definitiv zu wenig.

Im Wohnzimmer sind ebenfalls 7 Steckdosen im Standard. Zählt man die Dinge durch, die man ich im Wohnzimmer so braucht, dann kommt man schnell ans Ende. Telefon, TV, Sat-Receiver, AV-Receiver, Streaming Client (Apple TV), Smartphone-Ladestation, Spielekonsole, ggf eine Fritz!Box usw. Natürlich kann man all diese Dinge kostengünstig an eine oder mehrere Steckdosenleisten verkabeln, aber dafür braucht man auch Platz und wenn möglich sollte man das gut verstecken.

Da man in der Regel nur beim Neubau oder der Sanierung die Möglichkeit hat, die Elektrik zu planen und neu zu verlegen, sollte man es gleich von Anfang an richtig machen.

Auf der Seite von Elektro-Plus kann man mit einem Webplaner sehr schnell und einfach in seinem Grundriss elektrikertaugliche Pläne anfertigen. Das habe ich auch Raum für Raum getan.

elektro-plus_planung

In Summe bin ich auf ca. 40 zusätzliche Steckdosen gekommen, 8 CAT7-Duplexdosen, zwei-drei Lichtschalter inkl. Wandbrennstellen mehr und meine Lautsprecherverkabelung. Dazu zwei Vorbereitungen für dieUnterputzradios von GIRA im Bad und in der Küche. Auch eine zweite Sat-Dose macht im Wohnzimmer Sinn, wenn man einen TV oder Sat-Receiver mit Twin-Modul hat, um parallel einen Sender aufzeichnen zu können und einen weiteren Sender schauen möchte.

Gedanken machen sollte man sich auch über einen evtl. Markiesenanschluss an der Terrasse, ein Bewegungsmelder mit Lampe im Garagenbereich oder so kleinere Feinheiten, wie eine Steckdose direkt im Fensterrahmen für weihnachtliche Beleuchtung oder ähnlichem. Die Palette ist also sehr reichhaltig. Alles kann – nichts muss. Meine CAT7-Netzwerkvorbereitung hinter dem Kühlschrank habe ich mittlerweile aufgrund der Kosten wieder gestrichen. Zukunftsspielerei.

Da ich die Rahmen und Abdeckungen gegen dieweißen undschwarzen Glasrahmen der Esprit Serie von GIRA austauschen werde, kommt mir der Elektriker vom Preis her etwas entgegen, da er mir nur die Schalter- und Doseninnenleben im Haus zur Verfügung stellt.

Glasfaseranschluss in Langenfeld-Berghausen

Von | 10. November 2014

Meine größte Angst war es ja in ein Internet-unterversorgtes Gebiet zu ziehen. Nachdem unitymedia bereits abgewunken hat, das Gebiet zu erschließen, hat sich Kabelfernsehen (und -Internet und -Telefon) schon mal erledigt.

online_glasfaser_langenfeld

Unser Bauleiter erzählte uns anfangs, dass die Telekom auf jeden Fall ihre Kabel zu uns legt, wie schnell die Datenleitungen sind, konnte er aber nicht sagen. Im nebenstehenden (noch zu bebauenden) Gewerbegebiet „Am Solpert“ wird damit geworben, dass es schnelle Glasfaseranschlüsse von den Stadtwerken Langenfeld bekommt. Wäre ja klasse, wenn die auch gleich die neuen Häuser anschließen, zumal in einer Ausbau-Offensive der Stadtteil Berghausen demnächst sowieso dran ist. Hierfür hatten die Stadtwerke Langenfeld einen Infostand im Gartencenter des „Berghausener Blumentopf“ in den vergangenen Wochen aufgestellt, um über den Ausbau zu informieren. Nach einem erfreulichen Gespräch am Samstag bin ich mit einem zufriedenen Grinsen nach Hause gegangen. Vor ca. 2 Wochen wurden Gespräche zwischen den Stadtwerken und Paeschke geführt, um die Erschließung zu koordinieren. Die wichtigste Äußerung zu den neuen Häusern „Am Solperts Garten“ war wortwörtlich: „Sie liegen direkt am Licht.“ Meine Frage nach der Geschwindigkeit wurde mit „Unsere Preisliste hört momentan bei 1GBit/s auf.“ 😀

Nunja, ganz so schnell muss es (derzeit) nicht sein, da 1GBit/s für den Geldbeutel doch etwas viel wäre, aber zumindest ist es gut zu wissen, dass für die Zukunft kein Engpass besteht. Im Zusammenspiel mit Strom von den Stadtwerken gibt es auch noch 5 EUR Rabatt auf deren Tarif. Interessant auch, dass ein TV-Paket mitgebucht werden kann, aber da muss man noch auf die Preisliste nächstes Jahr warten, ob sich das lohnt und nötig ist, da wir ja auch eine Satellitenschüssel auf das Dach bekommen.