Monthly Archives: Dezember 2014

Stand der Dinge

Von | 29. Dezember 2014

Kurz vor Weihnachten konnte ich noch diese Bilder machen.

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Die Elektrik im Haus ist soweit verlegt und bereits verspachtelt, dazu wird es demnächst noch mal einen gesonderten Artikel geben. Die Sonnenkollektoren auf dem Dach sind ebenfalls montiert und die Begrenzungsmauer zum Nachbarn ist auch schon fertig.

Die Sanitär- und Heizungsfirma ist derweil noch im Haus beschäftigt. Die Spülkästen für die WC’s, sowie die Unterputzarmaturen im Badezimmer für Wanne und Dusche sind bereits installiert. Gleiches Bild im Gäste-WC und im Badezimmer im Spitzboden (dort allerdings Aufputzarmaturen). Im Badezimmer haben wir, wie im Bild zu erkennen, einen kleineren Spülkasten (80 cm) genommen, damit wir die Abmauerung auf die gleiche Höhe hochziehen können, wie die Fensterbrüstung. Im Heizungskeller fehlt noch die Heizungsanlage.

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Gegenüber im Gewerbegebiet haben die Bauarbeiten, wie bereits geschrieben, begonnen. Angefangen wurde auf der Fläche, die direkt auf der Ecke der Autobahnabfahrt Richrath/ Berghausener Straße liegt. Die Ampelschaltung für die Unterführung funktioniert ebenfalls schon.

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Baubeginn im Gewerbegebiet „Am Solpert“

Von | 16. Dezember 2014

Bei meinem gestrigen Baustellenbesuch sind mir die ersten Bagger aufgefallen, die auf der Fläche des zukünftigen Gewerbegebietes „Am Solpert“ in direkter Nachbarschaft standen und emsig baggerten.

Damit ist dann auch meine Frage beantwortet, wann es denn dort endlich mal losgeht, steht doch auf der Internetseite der Stadt Langenfeld schon seit Monaten die Verfügbarkeit des Gewerbegebietes auf „Herbst 2014“.

Laut der Auskunft von vorteil-langenfeld.de ist allerdings bisher nur eine Fläche (von 5) verkauft. Auf eben jener sind auch die Bagger zu finden. Bleibt weiterhin fraglich, wann die restlichen Flächen verkauft und damit auch bebaut werden.

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© vorteil-langenfeld.de

Das Gewerbegebiet wird allerdings ein stiller Nachbar sein, denn es sollen ausschließlich Büroflächen für den Dienstleistungssektor gebaut werden. Auf keinen Fall verarbeitende Industrie.

Update: Ganz so still wird es nicht sein, denn der erste Gewerbetreibende steht nun fest: Im April 2015 wird mit dem L‘ Osteria ein italienisches Restaurant eröffnet. Das ist soweit ok und wir freuen uns sogar darauf.

 

Küchenplanung

Von | 10. Dezember 2014

Ein nicht zu unterschätzender Punkt – sowohl preislich, als auch zeitlich – ist die Planung der Küche. Dies hat mehrere Gründe.

Sanitärplanung

Zum einen möchte der Sanitärinstallateur gerne wissen, wo der Anschluss und der Abfluss für die Spüle hin soll. Die Spülmaschine sollte auch nicht all zuweit von der Spüle entfernt sein und wenn Ihr einen Cooler habt, also einen Kühlschrank mit integrierten Eiswürfelspender ist das auch ganz nützlich für den Installateur zu wissen.

Elektroplanung

Der Elektriker möchte gerne den Anschluss für den Herd legen. Praktischerweise natürlich auch gleich die restlichen Anschlüsse mit. Vergesst also nicht eine nahe gelegene Steckdose für die Dunstabzugshaube. Solltet Ihr eine Abzugshaube mit Abluft nutzen wollen, dann muss hier auch die Öffnung in der Außenwand geplant werden. Unsere Dunstabzugshaube kann beides, Abluft und Umluft. Wir werden auch weiterhin den Umluftbetrieb nutzen und verzichten auf die Abluftöffnung in der Wand. Dies wurde uns vom Bauleiter und Bausachverständigen ebenfalls bestätigt, da diese Variante sinnvoller ist bei der im Haus installierten Wärmetauschlüfteranlage. So würden wir in der Küche wertvolle, warme Abluft verschenken.

Wenn Ihr dann schon mal bei der Planung von Herd und Spüle seid, könnt Ihr natürlich auch gleich die restlichen Schalter und Dosen in der Küche planen. Gerade im Arbeitsbereich kann man nie genug Steckdosen haben und mit den 7 Steckdosen, die von PAESCHKE im Standard insgesamt in der Küche verbaut werden, kommt man meiner Meinung nach nicht aus.

Also haben wir zusätzliche Steckdosen entlang der Arbeitsplatte auf beiden Seiten der Küche geplant, zusätzlich die Vorbereitung für einUnterputzradio von GIRA und die dazugehörigeBluetooth-Dockingstation, damit man auch mal eigene Musik vom Smartphone hören kann. Damit ist die Daseinsberechtigung für ein klobiges Unterbauradio erloschen.

Weiterhin haben wir eine höhergelegene Steckdose für die separate Mikrowelle geplant, da wir keine Einbaumikrowelle haben und somit auch keinen freiliegenden Kabelsalat haben möchten. Ganz nützlich, vor allem zur Weihnachtszeit, ist auch eine Steckdose direkt im Fensterrahmen, damit die Fensterbeleuchtung einen kurzen Anschlussweg hat.

Planung & Kauf

Da wir unser bisherige Küche mitnehmen werden, musste diese umgeplant werden. Unsere Küche ist 8 Jahre alt und damit zu alt, damit man dafür noch etwas bekommt und zu neu, um sie aufzugeben. Noch dazu funktionieren alle Einbaugeräte noch tadellos und werden erst bei Defekt ausgetauscht.

Also sind wir zum Fachmarkt, wo wir unsere Küche damals gekauft haben – in das Möbelzentrum Vonnahme in Hilden. Die Ernüchterung folgte prompt: Für die Anpassung unserer Küche, sprich Zukauf einiger (genauer: 3) zusätzlicher Unterschränke, neue Sockelleisten, Arbeitsplatte etc. wurde ein saftiger Preis verlangt. Um genau zu sein, die Hälfte vom gesamten damaligen Küchenpreis. Das hat gesessen.

Leider ist es seitens der Küchenhersteller mittlerweile Gang und Gäbe, dass man auch als Besitzer einer Markenküche nicht davor gefeit ist, dass die Küchenserie auch einem oder zwei Jahren nicht mehr existiert. Dies ist bei unserer nobilia Küche auch der Fall. Also müssen wir auf eine andere Küche mit fast identischen Fronten und Korpus ausweichen.

Dennoch erschien uns der Preis exorbitant hoch und wir versuchten unser Glück im Küchenzentrum Smidt in Langenfeld. Dort haben wir nun die gleiche umgeplante Küche inkl. zweier zusätzlicher Extras 25% günstiger als bei Vonnahme bekommen. Das ist zwar immer noch teurer als wir uns dies ursprünglich ausgemalt hatten, aber zumindest ist die Küchenplanung abgeschlossen und können uns anderen Dingen im Haus widmen. Etwa 6 Wochen vor Umzug müssen die Teile dann bestellt werden, damit sie pünktlich ankommen. Ab- und Aufbauen werden wir die Küche selbst, ansonsten kann man nochmal grob mit 600-700 EUR kalkulieren.

Fazit: Die Gedanken für die Küchenplanung sollten in einer frühen Phase gemacht werden, denn der Elektriker und der Sanitärinstallateur wartet nicht. Wer einen guten Schreiner kennt oder befreundete Helfer hat, die hier unterstützen können, kann einiges an Geld sparen, wenn eine Küche umgebaut werden muss.

Aktuelles auf der Baustelle

Von | 4. Dezember 2014

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Momentan sind die Handwerker ganz fleißig im Haus. Der Elektriker schlitzt die Wände, die Rolllädenkästen werden installiert und die Sanitärinstallateure sind auch am Ackern.

Gestern erreichte mich noch ein Anruf, wo denn die Außenzapfstelle des Wasseranschlusses mit Frostsicherung hin soll. Ähhm ja, hatten wir uns gar keine Gedanken drum gemacht und ich dachte da wird eine Standardposition ausgewählt. Die gibt es aber so pauschal nicht. Also habe ich mich spontan am Musterhaus orientiert, wo die Zapfstelle auf der Rückseite des Hauses zwischen Terrassentür und Garage installiert ist. Ich denke, das ist keine schlechte Position.

Hier mal ein paar Impressionen von Ende November, als ich mit dem Elektriker auf der Baustelle war. (Leicht verrauscht, weil kein gutes Licht war)

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Sänitärausstattung, die zweite

Von | 1. Dezember 2014

Mittlerweile ist unser Sanitärangebot abgerundet und fertig. Die Sanitärinstallateure sollten in der kommenden Woche beginnen, ihre Installation vorzubereiten.

Der erste Schritt war bei uns ja der Besuch der Badaustellung, worüber ich in diesem Artikel ausführlich schrieb. Nachdem wir dann auch das Angebot dazu erhielten, haben wir nochmal einiges zusammengestrichen und verändert, denn ganz günstig ist es ja dann doch nicht.

Wie bereits angekündigt, haben wir alle Accessoires aus dem Angebot rausgeschmissen, denn diese bekommt man im Fachhandel oder online (z. B. bei amazon) deutlich günstiger. Dazu gehören u. a. WC-Bürsten Garnituren, Papierhalter, Handtuchhalter, etc.

Auch der Waschtisch inkl. Unterschrank (Burgbad Lado)  und die dazugehörige Armatur für das Gäste-WC, welches wir uns ausgesucht hatten, flog wieder aus dem Angebot. Aus zwei Gründen: Kosten. Der ausgesuchte Waschtisch kostet z. B. bei reuter in Mönchengladbach fast 30% weniger. Zum anderen sind wir uns gar nicht so sicher, ob wir diesen Waschtisch noch haben möchten, aber aufgrund des Zeitdrucks mussten wir uns ja etwas aussuchen. Mittlerweile haben wir uns aber überlegt, dass wir im Gäste-WC erstmal das Standard Waschbecken inkl. Armatur nehmen und im Nachhinein austauschen werden. Somit hält lediglich das WC von Roca mit der automatischen Absenkautomatik Einzug in das Gäste-WC.

Im Badezimmer haben wir uns wieder von der Acrylwanne Vigour Derby getrennt. Nachdem wir 3 unabhängige Meinungen mit der gleichen Aussage zu diesem Thema gehört haben, entschieden wir uns für eine emaillierte Stahlwanne – die Kaldewei Puro Duo.

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© Kaldewei // Kaldewei Puro Duo

Knifflig wurde noch die Angelegenheit mit der WC Position. Entgegen dem Standard wollten wir das WC zwischen Fenster und Badewanne installiert haben – wir haben ja ein ca. 55 cm breiteres Badezimmer. Allerdings liegt die Fensterbrüstung bereits bei einem Meter. Da wir den umlaufenden Sockel gerne auf Brüstungshöhe hochgemauert und daran das WC installiert haben wollten, bekamen wir erstmal gesagt, dass das nicht geht, weil der Spülkasten des WCs inkl. Befliesung etc. eine Höhe von 1,20 Meter benötigt. Und das sieht natürlich suboptimal aus. So ganz konnte ich das aber nicht glauben. Also zuhause direkt mal am eigenen Spülkasten die Höhe nachgemessen – 1 Meter. Aha, es geht also doch niedriger. Google war mein Freund und ruck zuck hatte ich raus, dass es auch Spülkästen gibt, die 82 cm hoch sind. Wieso sagt einem das keiner? Also wieder mit der Sanitärinstallationsfirma Kontakt aufgenommen und erläutert – ja, kein Problem, damit geht’s natürlich. Kostet aber Aufpreis. Warum hat mich das nicht gewundert? Nunja, jedenfalls bekommen wir das nun auch so hin, wie wir das wollten.

Ansonsten gab es keinen weiteren Klärungsbedarf. Das Gäste-Bad im Spitzboden bleibt im Standard, hier haben wir momentan allerdings noch keine Duschabtrennung ausgesucht. Mal schauen, ob wir das überhaupt über den Badaussteller/Sanitärfirma machen lassen oder was anderes aussuchen und von jemanden installieren lassen.

Einen Zusatzwunsch haben wir trotzdem noch. Im Keller möchten wir zukünftig gerne ein Waschbecken oder ein Ausgussbecken installieren. Irgendwohin muss das Wasser ja aus dem Trockner hin und grundsätzlich ist es sicherlich ganz praktisch im Hauswirtschaftsraum einen Wasseranschluss zu haben. Allerdings ist wohl der Abfluß hierfür nicht niedrig genug und daher müsste eine Hebeanlage installiert werden. Die Vorbereitungen zur Installation einer solchen Hebeanlage lassen wir gleich noch mit machen, hierfür wird eine Druckleitung in das Erdgeschoss gezogen und in den Keller zurückgeführt und eine vorbereiteter Abfluss montiert.